Während seiner Zeit als Infanterist im lothringischen Diedenhofen spielte Fritz Walter zwischen April und Juni 1943 für die TSG Diedenhofen und für die Soldatenelf "Rote Jäger".Nach seiner Rückkehr aus russischer Kriegsgefangenschaft 1945 spielte Walter erneut beim 1. FCK.Der Auswahl "Pfalz", in der neben Fritz Walter noch sieben weitere Kaiserslauterer Spieler standen, bescheinigte der damalige Bundestrainer Sepp Herberger "Länderspielformat". Walter stand fünf Mal in Endspielen um die deutsche Meisterschaft und wurde mit dem Verein 1951 und 1953 Deutscher Meister.In einem Freundschaftsspiel mit dem FCK erzielte er 1956 sein legendäres Hackentor von Leipzig im Spiel Kaiserslautern gegen Wismut Aue, von dem jedoch nur Bild- und keine Videoaufnahmen existieren. Dennoch wird es heute als eines der besten Tore aller Zeiten bezeichnet: Walter hatte sich einfach nach vorne fallen lassen und den Ball dann mit der rechten Hacke über den eigenen Kopf ins rechte Eck geschossen. Der DDR-Sportreporter Wolfgang Hempel bezeichnete es als "Tor des Jahrhunderts".In seiner Zeit beim 1.FC Kaiserslautern erzielte Fritz Walter in 384 Spielen 327 Tore. Sensationell ist diese Quote vor allem deshalb, weil er kein Stürmer, sondern Mittelfeldspieler auf der Halbposition war.Er trug die Rückennummer 8.Seine Karriere beendete Walter am 20. Juni 1959.
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