René C. JäggiAm 4. September 2002 wurde Jäggi Generalbevollmächtigter des 1. FC Kaiserslautern. Er löste den zurückgetretenen Jürgen Friedrich ab. Am 7. November 2002 erfolgte die offizielle Ernennung Jäggis zum Vorstandsvorsitzenden. Ab dem 8. Januar 2003 war Jäggi auch formell Präsident des 1. FC Kaiserslautern. Er konnte den finanziell angeschlagenen 1. FCK u.a. durch den Verkauf des vereinseigenen Fritz-Walter-Stadions und die Anerkennung einer bis heute fraglichen und vom Gericht inzwischen negierten Steuerschuld vor der angeblichen Insolvenz retten, und somit auch die Spiele der WM 2006 in Kaiserslautern sichern. Parallel zu seinem Vereinsamt fungierte Jäggi als Geschäftsführer der OK-Außenstelle Kaiserslautern und war damit für die Planung und Durchführung der WM-Spiele 2006 in der kleinsten WM-Stadt zuständig.Dennoch blieb die als Sanierung bezeichnete Maßnahme nicht mehr als eine Konsoldierung auf Zeit, jährliche Etatkürzungen führten letztendlich 2006 zum zweiten Abstieg aus der Bundesliga in der FCK-Geschichte. Bereits am 19. November 2005 trat Jäggi von seinem Posten zurück, blieb aber vorerst noch, aus Satzungsgründen kommissarisch im Amt, sein Vertrag wurde gar nochmals um einen Monat verlängert. Erst am 31. Juli 2006 übergab Jäggi seinen Posten an den bisherigen Vorstandskollegen Erwin Göbel.Der FCK darbt seither auch aufgrund der von Jäggi eingegangenen finanziellen Verpflichtungen eine Dasein am Rande der Existenz.
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